Die sechsjährige Eileen ist an Leukämie erkrankt. Eine Stammzelltransplantation ist ihre Überlebenschance. Obwohl Eileen noch zwei Drillingsschwestern hat, konnte innerhalb der Familie kein passender Spender gefunden werden. Sie ist nun auf einen Fremdspender angewiesen.

Dies ist nur einer von vielen Fällen. Gerade wir Sternenmamas und -papas, wissen, wie schwer und schmerzhaft es ist, wenn man sein Kind gehen lassen muss. Wir haben das schlimmste erlebt, was man erleben kann, wir haben in die Gräber unserer Kinder geschaut. Aber jetzt ist es an uns, Leben zu schenken. Auch wenn unsere KInder nicht überleben durften, so können wir andere Eltern vielleicht vor diesem Schicksal bewahren.

Stammzellenspender zu werden ist nicht schwer. Doch genau Du, kannst es sein, auf den verzweifelt gewartet wird.

BeteiligeDich am „Wettlauf ums Leben". In diesem Wettkampf zählt das Miteinander, der gemeinsame Gegner ist die Leukämie. Du kannst die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei unterstützen, indem Du Dich als Lebensspender in die Datei aufnehmen läßt. Ein kleiner Picks kann vielleicht morgen ein Leben retten.

Sollte es nicht für uns alle die Pflicht sein, zu Helfen??? 

Es könnte morgen auch dein Kind, dein Partner, deine Mutter, dein Vater... betroffen sein. Wie würdest Du Dich fühlen, wenn der passende Spender nur den Mut nicht hat, sich regristieren zu lassen??? Was für ein Gefühl des Glücks muss es sein, wenn dann der erlösende Anruf kommt:    "Wir haben einen Spender gefunden "

Macht euch mal Gedanken und laßt euch regristrieren.

Ich glaube, auch wenn man Angst hat, muss es  ein wahnsinns Gefühl sein, wenn man zum Lebensretter wird.

 

Bei diesem Wettbewerb kann jeder – ganz gleich, wer Du bist, vorausgesetzt, Du selbst bist gesund –- helfen, einem Leukämiepatienten die Chance auf ein neues Leben zu ermöglichen. Entscheidend für den Erfolg ist nur dein Wille, zu Helfen. Doch selbst, wenn es Dir nicht möglich ist, kannst Du in Form von kleinen Geldspenden helfen. Die Registrierung eines Spenders kostet die DKMS 50,- Euro (hauptsächlich Laborkosten). Seit Ende 1994 werden die Kosten hierfür nicht mehr übernommen und die DKMS ist auf Spenden angewiesen. Als gemeinnützige Organisation kann die DKMS steuerabzugsfähige Spendenbescheinigungen ausstellen.

Um die Chance zu bekommen, einmal als Lebensspender aktiv zu werden, benötigt die DKMS zunächst eine Blutprobe des Spenders. (Wird vom Hausarzt durchgeführt. Dies ist übrigens völlig kostenlos. Die 10 Euro Praxisgebühr entfallen) Mit fünf ml Blut können seine Gewebemerkmale typisiert (untersucht) werden. Diese Daten stehen dann in anonymisierter Form nationalen und internationalen Registern für Patientenanfragen zur Verfügung. Bei eventuellen Übereinstimmungen werden (nach Rücksprache mit dem Spender) weitergehende Untersuchungsschritte eingeleitet.

Jedes Jahr erkranken mehrere tausend Menschen in Deutschland neu an Blutkrebs. Oft kann den Betroffenen nur durch eine Stammzelltransplantation geholfen werden. Die Suche nach einem passenden Spender ist sehr schwierig, da die Gewebemerkmale von Spender und Patient nahezu übereinstimmen müssen. Die Wahrscheinlichkeit, einen „genetischen Zwilling" zu finden, liegt zwischen 1:20.000 und 1:mehreren Millionen. Zwar sind in der DKMS heute bereits fast 1,4 Millionen (Stand: Mai 2006) registriert, aber noch immer findet etwa jeder vierte der Leukämiepatienten, die lebensnotwendig eine Stammzelltransplantation benötigen, keinen geeigneten Spender.

Wie kann ich helfen?

Lassen Sie sich in die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei aufnehmen.

Das bedeutet für Sie eine kleine Blutentnahme von ca. fünf Milliliter Blut, mittels derer man Ihre Gewebemerkmale feststellen kann.

Sollten diese mit den Gewebemerkmalen eines Patienten übereinstimmen (die Wahrscheinlichkeit in den nächsten fünf bis zehn Jahren als Spender in Frage zu kommen, liegt bei fünf Prozent) liegt es an Ihnen, sich festzulegen, ob Sie sich tatsächlich als Lebensspender zur Verfügung stellen wollen.

Vor dieser Entscheidung steht in jedem Fall eine eingehende ärztliche Beratung.

Voraussetzungen für die Aufnahme in die DKMS: Sie sind zwischen 18 und 55 Jahre alt und leiden an keiner ernsthaften Erkrankung.

 Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, um sich bei der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei registrieren zu lassen:

a) Sie sind Briefspender und fordern das Blutabnahmematerial und die Einverständniserklärung online oder telefonisch an und lassen sich dann bei Ihrem Hausarzt 5 Milliliter Blut abnehmen.

b) Sie registrieren sich während einer Typisierungsaktion einer Initiativgruppe. In unserem Veranstaltungskalender finden Sie Aktionen in Ihrer Umgebung.

c) Ihr Betrieb führt eine Firmentypisierung durch. Gerne können Sie bei uns für solche Betriebstypisierungen Informationsmaterial anfordern.

d) Sie registrieren sich bei einer unserer ständigen Einrichtungen.

Schritt 2:  Analyse der Gewebemerkmale

Nach der Registrierung wird Ihr Blut in einem Speziallabor auf mindestens vier von sechs Gewebemerkmalen untersucht (HLA-A-, -B-Typisierung). Mit diesen Daten haben wir Sie in die DKMS aufgenommen.

Die weitgehende Übereinstimmung der Gewebemerkmale von Patient und Spender ist die Grundvoraussetzung für Durchführung und Erfolg einer Stammzelltransplantation.

Schritt 3: Aufnahme in das Zentralregister

In anonymer Form werden die Gewebemerkmale zusammen mit der Spendernummer an das ZKRD (Zentrales Knochenmarkspender-Register für Deutschland) in Ulm übermittelt und stehen dort für Patientenanfragen aus der ganzen Welt zur Verfügung.

Schritt 4: Weitere Tests

Für den Fall, dass eine Übereinstimmung zwischen den ersten HLA-Befunden eines Patienten und denen von Spendern festgestellt wurde, wird bei diesen Spendern eine weitere Gewebetypisierung, die so genannte HLA-DR-Typisierung, vorgenommen.

Stellt sich heraus, dass Sie aufgrund Ihrer Gewebemerkmale für einen Patienten als Stammzellspender in Betracht kommen, erhalten Sie einen ausführlichen Gesundheitsfragebogen, damit mögliche Ausschlusskriterien frühzeitig erkannt werden können. Anschließend erfolgt eine Bestätigungstypisierung (CT), bei der Ihre Blutprobe nochmals mit der des Patienten detaillierter verglichen wird. Des Weiteren wird Ihr Blut auf bestimmte Infektionserreger wie z. B. HIV oder Hepatitisviren geprüft. Anhand dieses Ergebnisses wird entschieden, ob Sie der passende Spender sind und möglicherweise so zum Helden werden können.

Schritt 5: Endgültige Entscheidung

Falls die Bestätigungstypisierung zeigt, dass man tatsächlich für den Patienten der gesuchte „genetische Zwilling“ ist, ist der Zeitpunkt gekommen, an dem Sie sich endgültig entscheiden müssen, ob Sie für den Patienten zur Verfügung stehen. Nach einer gründlichen gesundheitlichen Untersuchung und Aufklärung durch einen Arzt erfolgt eine schriftliche Einverständniserklärung zur Spende. Etwa eine Woche vor dem für die Transplantation angesetzten Termin, beginnt für den Patienten die Vorbereitungsphase, bei der sein krankes Knochenmark durch Chemo- und unter Umständen auch durch Strahlentherapie zerstört wird. Ab diesem Zeitpunkt kann der Patient ohne nachfolgende Übertragung gesunder Stammzellen des Spenders nicht überleben.

Es gibt 2 verschiedene Arten, wie man Stammzellen spenden kann.

Bei der peripheren Stammzellentnahme wird dem Spender fünf Tage lang ein körpereigener hormonähnlicher Stoff (Wachstumsfaktor G-CSF) verabreicht, der vom Körper z. B. auch bei fieberhaften Infekten produziert wird. Dieses Medikament stimuliert die Produktion der Stammzellen und bewirkt, dass sich vermehrt Stammzellen im fließenden Blut befinden. Diese können dann über ein spezielles Verfahren aus dem Blut gesammelt werden. Große Vorteile dieser Methode sind die fehlende Narkose und die ambulante Durchführung.

Dieses Verfahren wird in der Medizin seit 1988 angewandt, beim DKMS-Spender seit 1996. Nach dem heutigen Stand der Forschung ist das Risiko von Langzeitnebenwirkungen gering. Um dies weiter sicherzustellen, stehen wir mit unseren Lebensspendern in regelmäßigem Kontakt.

oder...

Bei der Knochenmarkentnahme (nicht zu verwechseln mit der aus Rückenmark!) wird dem freiwilligen Spender unter Vollnarkose ca. 1 Liter Knochenmark-Blut-Gemisch (entspricht ca. 5% des Gesamtvolumens) aus dem Beckenknochen entnommen. Das entnommene Knochenmark bildet sich innerhalb von zwei Wochen vollständig nach. Was bleibt, sind zwei kleine Narben über dem Gesäß – und das gute Gefühl, einem Menschen eine Chance auf ein neues Leben gegeben zu haben.
Insgesamt verbleibt der Spender zwei bis drei Tage im Krankenhaus. Das Risiko für den Knochenmarkspender ist gering. Es beschränkt sich im Wesentlichen auf das übliche Narkoserisiko. Um mögliche Komplikationen auszuschließen, wird der Stammzellspender –wie oben geschildert – vorher immer eingehend untersucht.

Welches Verfahren bei der Stammzellspende angewandt wird, richtet sich nach den Belangen des Patienten. Nach Möglichkeit wird auf die Wünsche der Spender Rücksicht genommen.

Bist Du bereit zum Lebensretter zu werden, dann klicke auf einen der Banner und begib Dich auf den Weg, um den Kampf, gegen Leukämie anzutreten.

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